Weltweit zu Zweit

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Australien – Cairns / Babinda

Auf ins Abenteuer „Great Barrier Reef“

Mit den ersten Sonnenstrahlen klingelte der Wecker uns aus dem Bett. Bereits um 07.30Uhr mussten wir am Pier stehen und wir wollten noch in aller Ruhe einen Parkplatz finden. Außerdem hatten wir noch eine wichtige Sprachnachricht zu versenden, schließlich hatte unser geliebter Frank in Deutschland (gerade noch) Geburtstag. Nachdem wir dann einige extra Runden um den Hafen drehen mussten, da der günstige Parkplatz, den man uns empfohlen hatte, nicht einfach zu finden war, ging dann auch alles recht flott. Schnell die Sachen in die Rucksäcke stopfen, das Auto abschließen und zum Hafen spurten. Wie schon so oft, hätten wir uns natürlich noch Zeit lassen können, waren wir eine der ersten an der Gangway um auf unser Boot zu kommen. Aber deutsche Pünktlichkeit lässt sich selbst nach unserer bisherigen langen Reise nicht ablegen.

Auf uns! Auf die Reise! Prost!

Wir hatten uns für ein etwas älteres und langsameres Boot entschieden, weil es schlichtweg das günstigste Angebot war. Dennoch fehlte es uns an diesem Tag an nichts. Es war wunderschönes Wetter, kaum Seegang, wenig Wind und eine tolle Crew an Bord die uns rundherum verwöhnte. So gab es gleich zu Beginn Kaffee und Früchte, später ein frisch zubereitetes Barbecue mit Unmengen leckerer Salate, Hotdogs und Burgern und auf dem Rückweg ans Festland sogar noch Käse und Wein (unser erster seit dem wir Deutschland verlassen hatten).

Findet Nemo – Check!

Während der Tour steuerten wir zwei Schnorchelspots an, die wir für unsere ca. 40-Mann starke Crew alleine hatten. Leider muss man sagen, dass wir beide mit größeren Erwartungen in diesen Tag gestartet waren was die Unterwasserwelt anging. Man hört von allen Seiten, dass man das Great Barrier Reef unbedingt gesehen haben muss und es eine einmalige Fischwelt zu bieten hat. Bis auf einen ziemlich imposanten Barrakuda mit einer Länge von mehr als 1,50m und natürlich den typischen Fischen und Korallen, konnten wir nichts „Einmaliges“ entdecken.

Korallen so weit das Auge reicht.

Vielleicht hatten wir Pech, vielleicht waren wir einfach schon zu verwöhnt. Wir fanden jedoch selbst die Unterwasserwelt auf den Gili-Inseln besser. Aber wir hätten die Tour nicht missen wollen, alleine der Anblick über Wasser mit dem türkisfarbenen Meer unter uns, den kleinen Sandinseln am Horizont und dem Korallenriff unter der Oberfläche, war jeden Cent wert gewesen. Dazu noch ein Glas Wein in der Hand, die Sonnenstrahlen im Gesicht und einer leichten Brise im Haar… wir waren glücklich.

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Ausklang des Tages bei Wein und dieser Aussicht.

Zurück an Land, machten wir uns noch auf den Weg den in 50 Kilometer südlich von uns gelegenen bekannten Rastplatz in Babinda zu erreichen. Dort hatten wir vor unserem Trip nach Cape Tribulation zwei Tage verbracht um den Van auf Vordermann zu bringen.

Erst im Dunkeln kamen wir am Platz an und suchten uns noch schnell einen Platz, nahmen eine erfrischende Dusche und genoßen noch ein schnelles Abendessen. Wir waren völlig platt vom langen Tag und wer schon mal Schnorcheln war, weiß wie müde man abends ist. Für uns hieß es also ab ins Bett und morgen würden wir dann erstmals weiter südlich reisen.

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2 Kommentare

  1. Eva 15. November 2016

    Hey ihr Zwei,
    Ihr bringt die Sonne in den kalten deutschen November! Ich hab nur durch Zufall von der Weltreise gelesen und finde den Blog und die Fotos echt super!
    Genießt noch die Zeit weltweit zu zweit und kommt doch wenn ihr zurück seid und Lust habt mal in Kassel vorbei!
    Viele liebe Grüße
    Eva

  2. Frank 20. November 2016

    Eure Sprachnachricht war so süß! <3 Auf der A6 läuft wieder das allseits beliebte Hörspiel "Weltweit zu Zweit". Grüße!

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