Weltweit zu Zweit

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Indonesien – Sumatra

An diesem letzten Morgen in Singapur erwachten wir in spannender Erwartung auf unsere bevorstehende Reise nach Sumatra, welches im Norden Indonesiens liegt. So recht konnten wir uns zu diesem Zeitpunkt noch nicht ausmalen, was uns erwarten würde. Wir hatten recht kurzfristig einen 2 Tages-Dschungel-Trek buchen können und mussten deshalb von Singapur nach Medan fliegen. Gut organisiert, wie die Singapurer eben sind, ging es am Vormittag zum Flughafen und die Stadt überzeugte uns ein weiteres Mal mit schöner durchdachter Architektur in der man sich einfach wohlfühlt. Alleine in der Lounge Area vor dem Gate hätten wir noch einige Stunden zubringen können. Jedoch startete unser Flug pünktlich und wir wurden von der Airline „Garuda Indonesia“ wirklich geplättet. So kurzfristig, hatten wir uns einfach für einen der günstigsten Flüge entschieden und keinerlei Erwartung, würde der Flug ja auch nur eine Stunde dauern. Aber in der Sitzreihe angekommen, die wir übrigens komplett für uns hatten, staunten wir nicht schlecht: Modernes Design, große Sitzabstände, ein extra Kissen für den Rücken, ein Monitor für jeden Sitzplatz mit Unmengen kostenloser Blockbuster,… Und obwohl wir uns gegen die Verpflegung an Board entschieden hatten, bekamen wir auch noch alle Getränke und ein leckeres Essenpaket umsonst. Wir wussten bereits in den ersten Minuten, dass wir uns wünschen würden, dass wir nicht nur knapp eine Stunde unterwegs sein würden – Wir genießen übrigens jeden dieser kleinen „luxuriösen“ Augenblicke voll und ganz 🙂

In Medan angekommen, hatten wir uns für die erste Nacht ein Transit Hotel in der Nähe des Flughafens ausgesucht. Perfekt, da der Transfer inklusive war und Eco Travel, bei denen wir den Dschungel-Trek gebucht hatten, uns dort am kommenden Morgen auch kostenlos abholen würden. Also doppelt gespart. Die „freie“ Zeit im Hotel konnten wir gut für die weitere Planung gebrauchen, schließlich hatte sich mit dem Einschub dieser Tage auf Sumatra alles geändert. Schon jetzt bekamen wir die geballte Ladung indonesischer Gastfreundschaft zu spüren und fühlten uns, trotz eher karger Aufmachung des Hotels, richtig wohl.

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Staubige Pisten

Am nächsten Morgen holte uns der Fahrer von Eco Travel fast schon mit deutscher Überpünktlichkeit ab und teilte uns direkt mit, dass wir in Medan City noch zwei weitere Gäste abholen würden. Da Christoph das Glück hatte vorne zu sitzen, hoffte ich darauf nicht ganz so beleibte Mitfahrer zu haben, da ansonsten die fünfstündige Fahrt auf der Rückbank sehr schnell unangenehm werden könnte. Beim Hotel vorgefahren, atmete ich jedoch erleichtert auf, als ich ein junges Paar im Hof stehen sah. Während der Fahrt merkten wir schnell, …ja… wie erklärt man das… kennt ihr Menschen bei denen ihr nach wenigen Minuten merkt, dass die Chemie einfach stimmt und jedes Gespräch von ganz alleine läuft?! Genau solche Menschen hatten wir im Auto getroffen – Andreas und Nathalie aus der schönen Schweiz. Die lange Fahrt war zwar nicht minder unbequem, da die indonesischen Straßen teilweise aus mehr Löchern als aus Teer bestehen, aber die Zeit ging zumindest wie im Flug vorbei.

Angekommen in Bukit Lawang wurden wir am Auto von vier Mitarbeitern des Hotels empfangen. Erstaunt stellten wir fest, dass sie einzig allein gekommen waren um unsere Rucksäcke zu tragen. Fing ja ziemlich gut an… Vom Auto aus mussten wir noch ein paar Minuten entlang eines Flusses laufen um zu unserer Unterkunft zu kommen. Auf den ersten Blick und wahrscheinlich auch durch den Einfluss der langen Fahrt, empfanden wir Bukit Lawang als Heruntergekommen und erste Zweifel beschlichen uns. Gerade noch an Mülltonnen vorbei laufend, stoppten wir plötzlich und wurden völlig überrascht!

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Wohlfühloase

Das ECO Travel Gebäude entpuppte sich als liebevoll gestaltetes Paradies und spätestens beim Willkommensgetränk fühlten wir uns durchweg angekommen. Für die erste Nacht stellte man uns nur das „kleine“ Zimmer zur Verfügung, aber wir waren davon schon restlos begeistert… oder anders gesagt: wir klatschten und lachten und freuten uns wie kleine Kinder. So viel Luxus hatten wir auf unserer ganzen Reise bisher noch nicht. Lange hielten wir uns nicht im Zimmer auf, da wir mit Andreas und Nathalie in den Fluss springen wollten. Die fünfstündige Fahrt und der Fußmarsch zum Hotel wollten dringend abgewaschen werden.

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Interkultureller Austausch ohne gemeinsame Sprache.

Es war herrlich – ein sauberer abkühlender Fluss, wenige Meter neben uns schon die ersten Affen und sogleich wir im Wasser waren, entstand auch schon der erste Kontakt zu den einheimischen Kindern. Wobei… man könnte eher sagen, der erste „Kampf“, denn Andreas und Christoph spielten so eine Art fangen mit den Jungs. Es war herrlich anzusehen und nach einer gefühlten Ewigkeit, verabschiedeten wir uns – mittlerweile mit Schwimmhäuten versehen. Die Kinder waren wohl so angetan von den Spielpartnern, dass sie uns auch gleich hinterher riefen „See you tomorrow!“.

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Das letzte Abendmahl mit neuen Freunden.

Nach einer kurzen Dusche beschlossen wir mit dem Schweizer Paar den ersten Abend gemeinsam ausklingen zu lassen und entschieden uns für lokale leckere Küche. Nathalie und ich erspähten auf der Karte ein leckeres Dessert „Fried Banana Special“, beschlossen aber, uns diesen Luxus erst nach bestrittener Dschungel Tour zu bestellen. Als Belohnung sozusagen.

Am nächsten Morgen klingelte uns der Wecker schon recht früh aus dem Bett, da es schon bald in den Dschungel losgehen sollte. Beim leckeren und reichhaltigen Frühstück lernten wir den Rest der Gruppe kennen. Erfreulicherweise hatten Andreas und Nathalie den gleichen Trek gebucht. Hinzu kamen noch ein weiteres Paar aus Stuttgart und zwei Studentinnen aus Wien. Wir konnten uns also problemlos auf Deutsch unterhalten… wobei… wie sich später herausstellen sollte, muss Deutsch und Deutsch (Schweiz) nicht das Gleiche sein. Ich sag nur: Einparkieren. Wer hat sich denn sowas ausgedacht?! (Auf HOCHDEUTSCH übrigens auch als Parken bekannt.)

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Erste Lehrstunde.

Um 08:30Uhr war dann Aufbruch zum Abenteuermarsch in den Dschungel. Wie am Vorabend detailliert vom Team erläutert, hatten wir unsere langen Hosen an, Socken darüber und dann viel Mückenspray auf alles gesprüht. Außerdem einen Tagesrucksack mit Wechselklamotten, Schlafsachen und Schlafsack. Nachdem nochmal der genaue Ablauf geklärt wurde ging es los. Wir überquerten über eine große Hängebrücke den Fluss und ließen schnell das Dorf hinter uns. Immer weiter tauchten wir in den Dschungel ein und Adi, unser Guide, machte regelmäßige Pausen um uns viele Informationen über Flora und Fauna zukommen zu lassen. Wir hingen förmlich an seinen Lippen, da er alles mit Herzblut vortrug und sein Wissen unendlich schien. Nach einer Weile bekam Adi einen Anruf von zwei anderen Mitarbeitern. Diese hatten sich etwas früher von der Gruppe getrennt um für uns auf Affen-Suche zu gehen. Und tatsächlich, sie hatten mehrere Gibbons gefunden. Wir marschierten also nun etwas zügiger, wir hörten das unverkennbare Rufen der Tiere bereits, um wenig später das Glück zu haben einen wunderbaren Blick auf diese außergewöhnlichen Tiere zu erhaschen. Wir fragten uns was bei diesen Tieren länger ist, Arme oder Beine, denn wie sie sich durch die Baumwipfel bewegen gleicht einer akrobatischen Darbietung.

Danach ging es dann immer weiter und weiter oder besser gesagt, immer auf und ab durch den Dschungel. Denn was wir gerade noch an Höhe erklommen hatten, mussten wir im nächsten Moment wieder herunter. Unsere Klamotten waren bereits klitschnass und ich glaube es gab keinen Quadratzentimeter unseres Körpers der nicht schwitzte. Selbst vom Knie lief es uns herunter – ekelhaft. Aber man gewöhnte sich irgendwann an alles, da die körperliche Anstrengung einen von allem ablenkte.

Urplötzlich stoppte Adi und wies uns an leise zu sein. Wir verstanden  erst gar nicht um was es ging, als er plötzlich mit dem Finger über uns zeigte und wir von einer Sekunde auf die andere Orang-Utans sahen. Nur wenige Meter über unseren Köpfen machten es sich einige Tiere in den Baumwipfeln bequem. Leider hatten auch viele andere Guides mitbekommen, dass es hier Orang-Utans zu sehen gab, so dass es mehr einem Kampf um den Besten Platz am Boden glich. Spätestens als eine Niederländerin anfing Affengeräusche zu machen und ihren Freunden lautstark zu rief, war es Zeit für uns zu gehen.

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Nasi Goreng aus einem Bananenblatt – lecker.

Nach einigen Stunden strammen Wanderns, legten wir dann endlich die erste längere Pause ein und konnten unsere Energiereserven mit allerlei Früchten wieder aufladen. Da wir wohl etwas spät dran waren, wurde das Tempo danach noch zügiger und das Auf und Ab gab uns körperlich den Rest. Wir waren dementsprechend dankbar, als wir dann zwei Stunden später eine Pause für das Mittagessen machten. Völlig überwältigt, dass unsere Träger leckeres Nasi Goreng in einem Bananenblatt eingewickelt, die ganze Zeit für uns mitgeschleppt hatten, machten wir uns über das köstliche Essen her. Selbst an Nachtisch, frisch aufgeschnittene Ananas, wurde gedacht.

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Auf Augenhöhe mit einem Orang-Utan.

Frisch gestärkt, teilte uns Adi mit, dass wir noch mehr als zwei Stunden vor uns hatten bis wir das Camp erreichen würden. Nach der Hälfte der Strecke blieben wir jedoch plötzlich stehen und, wir konnten es nicht fassen, hatten drei Orang-Utans genau vor uns. Sie kletterten sogar bis auf den Boden, so dass wir ihnen wirklich nah kamen. Jedoch ist das nicht ungefährlich. Viele andere Guides füttern die Orang-Utans damit sie den Gästen nahe kommen und jeder sein „Selfie“ machen kann. Unser Reiseanbieter steht zum Glück für einen respektvollen artgerechten Umgang mit den Tieren, d.h. füttern, anfassen oder locken verboten. Jedoch können die Tiere aggressiv werden wenn sie kein Futter mehr bekommen und haben gelernt, wenn sie Touristen festhalten, dann bekommen sie in der Regel Nachschub. Unsere Guides haben nur für den Notfall Früchte dabei, um ihre Gäste im Fall der Fälle beschützen zu können. In diesem Fall mussten sie diese sogar zum Einsatz bringen. Jacky, das Muttertier der anderen beiden Orang-Utans, würde zwar nicht beißen, aber die Guides wollten nichts riskieren und brachten die Tiere so ein paar Meter weg von uns. Wir waren beeindruckt von solch einem gewissenhaften, vorausschauenden  und sicheren Umgang mit den Affen.

Nach diesem Erlebnis, machten wir uns auf den letzten Wegabschnitt bis zum Nachtlager. Wobei „Weg“ hier sicher das falsche Wort ist, es war vielmehr ein Klettern, Krabbeln und Abseilen. Das letzte Stück war so Steil, dass unsere volle Konzentration gefragt war um nicht auf dem Hosenboden bis zum Ziel zu rutschen.

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Verdiente Kaffeepause.

Endlich unten angekommen, erstreckte sich plötzlich ein wunderschönes Flusstal vor uns und entlang eines kurzen Abschnitts, hatte EcoTravel ein paar einfache Hütten aufgebaut. Man zeigte uns unsere Schlafhütte für die Nacht. Alle von uns nebeneinander auf dünnen Matratzen mit Moskitonetzen über uns. In diesem Moment wollten wir alle jedoch nur eins: rein ins Wasser. Kaum die Badesachen an, stürzten wir uns in den Fluss und wuschen allen Schweiß und Dreck von uns. Gefühlsmäßig vergleichbar mit dem erfrischenden Bier am Ende eines anstrengenden Wandertages, grinsten wir alle über beide Backen. Getoppt wurde das nur noch als das Kochteam vor Ort (ja wir hatten ein eigenes Team nur für die Acht von uns) plötzlich Tee/ Kaffee und Kekse ans Flussufer brachten. Ein Traum!

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Unsere Unterkunft für eine Nacht.

Nachdem wir, typisch Dschungel, uns haben von der Sonne wieder trocknen lassen und zum ersten Mal unsere Outdoor-Toilette in Augenschein genommen hatten, wurde das Abendessen angekündigt. Wir alle erhofften uns wieder ein leckeres Reisgericht wie am Mittag, aber auch diese Vorstellung wurde über alle Maße übertroffen. Der Koch servierte uns im Kerzenschein eine riesige Auswahl an Reis, Hühnchen, Süßkartoffeln, Curry, Kartoffelplätzchen,…. Wir konnten es kaum fassen. Alles auf zwei Töpfen über dem offenen Feuer frisch gekocht.

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Adi Copperfield und seine nächtliche Vorführung.

Im Anschluss an das Festmahl, verzauberte uns Adi mit einigen Kartentricks. Einige lösten wir schnell, andere beschäftigen uns, glaube ich, noch heute. Am Himmel zog sich langsam ein Gewitter zusammen, so dass wir uns alle entschlossen lieber ins Bett zu gehen. Und tatsächlich, kaum lagen wir in unseren Schlafsäcken, hörten wir schon die ersten Regentropfen auf das Dach fallen – alles richtig gemacht! Die Gruppe schlief mehr oder minder gut, beschäftigten sich die Einen noch gedanklich mit der handflächen-großen Riesenspinne die wir kurz vor dem Einschlafen gesehen hatten, kämpften Andere schlichtweg mit der Hitze. Eins hatten wir jedoch alle gemeinsam, die Sonne weckte uns bereits sehr früh.

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Da gibt es doch keine Lösung für – oder?!

Während sich drei von uns auf den Weg für einen frühmorgendlichen Spaziergang machten, entspannten die restlichen am Flussufer und wurden von Adi mit einem Rätsel beschäftigt. Es war zum Brüllen. Er band zwei Leute mit zwei Seilen zusammen, wobei sich diese in der Mitte überkreuzten… Nun sollten wir einen Ausweg finden – Keine Chance. Die beiden Männer probierten es und Nathalie und ich unternahmen einen Versuch. Aber keiner von uns hatte eine Lösung parat (es gibt aber tatsächlich eine).

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Die beste Dschungelgruppe.

Nachdem die Wanderer von ihrer Tour wieder kamen, machten wir uns auf zu einem nahegelegenen Wasserfall. Dort angekommen stürzten wir uns in das ziemlich kühle Nass und genoßen die Massage durch das herabstürzende Wasser. Außerdem verzierte uns Adi mit Naturfarben die Gesichter, Rücken oder Oberarme. Genau in diesen Momenten, spürte man wie gut die Gruppe harmonierte und was für ein Glück wir hatten. Denn eine Dschungelübernachtung kann sicher sehr anstrengend werden, wenn man eine Gruppe erwischt die nicht auf einer Wellenlänge ist.
(Wir wissen zwar, die Anderen lesen den Beitrag, da schreibt man sowieso nichts Schlechtes, aber es war wirklich der Hammer! Danke Leute!)

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Früchteplatte XXL

Langsam aber stetig neigte sich die Tour dem Ende, aber einem weiteren Highlight entgegen. Nach der Rückkehr vom Wasserfall genoßen wir jedoch noch ein fantastisches Mittagessen mit einer riiiiiesigen Früchteplatte. Uns läuft jetzt noch das Wasser im Mund zusammen wenn wir daran denken. Danach packten wir alle unsere Habseligkeiten in Plastiksäcke die doppelt und dreifach gesichert wurden. Schließlich würden wir nun auf alten aufgepumpten LKW-Reifen unseren Rückweg zum Hotel auf dem Wasser zurücklegen.

Auf zum Rafting-Abenteuer.

Es war eine Gaudi. Immer zu zweit auf einem Reifen starteten wir mit zwei Booten mit jeweils vier Gästen und zwei Guides. Obwohl der Wasserstand sehr niedrig war und wir das ein oder andere Mal schlichtweg auf Grund liefen, gab es einige schnelle Passagen die richtig Spaß machten. Eine gute Stunde wurden wir nass, sangen und genoßen den Anblick der sich uns vom Tal aus erstreckte. Dann, leider, war das Abenteuer Dschungeltrek auch schon beendet.

Christoph und ich durften nun in die größere Unterkunft umziehen und waren im siebten Himmel. Die schönste aller Unterkünfte mit einem gigantischen, bequemen Bett und das alles für uns alleine. Wir befürchten bereits, dass uns alles weitere nicht mehr so gut gefallen wird. (Edit: Wahr!)

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Das nasse Ende einer wunderschönen Zeit.

Nach einem letzten Bad im Fluss, schließlich warteten schon die Kinder auf Andreas und Christoph, gingen wir als geschlossene Gruppe essen. Ihr erinnert euch noch an die erwähnte Belohnung in Form von gebackenen Bananen für Nathalie und mich?! Wir bekamen doch tatsächlich die Aussage: „Bananas sold out, Orang Utangs eat all bananas“! Waaaaaaaaaaah. Wir konnten es nicht fassen. Und damit nicht genug, setzte plötzlich ein Monsun Regen ein der einfach nicht mehr aufhören wollte. Aber wir machten das Beste daraus und rannten gemeinsam und lachend durch den Regen zurück zur Unterkunft. Dieser Abend wird uns für immer in Erinnerung bleiben – einfach legendär.

Am nächsten Morgen reisten leider die anderen sechs Gruppenmitglieder ab und, wie der Zufall so will, nahmen vier nicht nur den gleichen Flug sondern fanden auch heraus, dass sie sogar in der gleichen Reihe sitzen würden – wie das Leben so spielt – herrlich!

Wir selbst durften noch eine weitere Nacht in dieser fantastischen Unterkunft genießen und taten dies auch in vollen Zügen. Denn schon einen Tag später würde es uns wieder nach Medan zum Transit-Hotel führen um dort nach einer Nacht in aller Frühe nach Yogyakarta zu fliegen.

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So lässt es sich aushalten.

Dieser Aufenthalt wird für uns Unvergesslich bleiben. In der Hängematte liegend, mit einem kühlen Lime-Juice in der Hand und den Mitarbeitern die auf der Gitarre einen Mix aus traditioneller und aktueller Musik spielen. Außerdem der respektvolle, vorbildhafte Umgang mit der Natur und dem Dschungel samt seiner Bewohner, gepaart mit dem außergewöhnlichen Service und der beeindruckenden Freundlichkeit aller Mitarbeiter. Ob es wohl an der deutschen Leitung liegt? Wir wissen es nicht, aber dieses Hotel kann man nur mit 11 von 10 Punkten bewerten und wie wir alle immer wieder im Spaß sagten, den Titel „Five Star Hotel“ verdienen. Wer sich irgendwann für einen Sumatra Besuch erwärmen kann: EcoTravel ist eure Anlaufstelle! Und als Deutscher wird man immer mit einem Lächeln und einem „Ach soooo“ Willkommen geheißen. (Das ist anscheinend das unbestrittene Erkennungsmerkmal von uns Deutschen und wir müssen zugeben, dass ein oder andere Mal erwischten wir uns auch dabei es zu sagen.)

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7 Kommentare

  1. Michael 2. September 2016

    Hallo Ihr zwei,
    super Schilderung, man könnte direkt dabei sein, weiter so viel Spaß und GLÜCK
    Bis bald

  2. Natalie 2. September 2016

    Wow das klingt traumhaft und nach einen unvergesslichen Erlebnis. Ich freue mich jetzt schon auf die vielen Bilder! Lasst es euch gut gehen und passt auf euch auf

  3. Michael 3. September 2016

    Mensch, jetzt werde ich zum ersten Mal richtig neidisch 🙂 und ich muss immer nur Gassigehen …aber euer Schatz macht alles wieder wett :-))

  4. Malte 4. September 2016

    Wünsche euch weiterhin ganz viel Spaß und tolle Erlebnisse, die ich weiterhin gespannt auf eurem tollen Blog verfolge. Und am heutigen Tage wünsche ich dem
    Christoph alles liebe und gute zu deinem Geburtstag! Bin mir sicher es ist ein Geburtstag, den du dein Leben lang in Erinnerung behalten wirst! Feiert schön wo auch immer ihr dies tun werdet. Gruß aus der Schweiz

  5. Candy 4. September 2016

    So ein lieber und toller Beitrag von euch beiden 🙂
    Unsere Gruppe war schon sehr cool!

    Wünsche euch noch alles Gute und ganz viel Spaß weiterhin!!!
    Bussi aus Wien

  6. Jörg 13. September 2016

    Das klingt ja mal hammer nice!!! Geil dass ihr das noch spontan gebucht habt.

  7. Frank 9. November 2016

    Toller Bericht einer Reise, die meine Frau und ich vor 4 Wochen nahezu einszueins so erlebt haben, daher habe ich mir erlaubt in meinem blog (http://blog.nessipictures.com/sumatra/) auf Euren zu verweisen, dann kann ich mir die Mühe des Schreibens sparen und Ihr hattet wohl auch viel mehr Spaß als wir!

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